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Bonzon-Hänni, Simone (1922)

 
 

 

* 27.8.1922 Genève; Heimatort: Adliswil ZH, Genf, Pompaples VD.

Malerin und Zeichnerin. Ölgemälde, Zeichnung, Relief, Skulptur, Mosaik, Teppiche, Theaterkulisse, Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum.

 

 
 

2010

 

Simone Bonzon wuchs in Genf auf und ging da in die Schulen. Mit 14 Jahren, bis 1938, nahm sie Malkurse bei Frau Giacomini-Piccard. 1939 war sie in einer Buchbinderei-Lehre bei Frau Andrée Rotschi in Genf. Im gleichen Jahr begann sie an der École des Beaux-Arts et Arts-Industriels in Genf als Schülerin von Alexandre Blanchet, Marcel Feuillat und A.-F. Raphoz. Sie schloss 1943 mit dem eidgenössischen Diplom für Malerei und künstlerischer Wandgestaltung ab. Auch 1943 gewann sie den Prix Marie Jean-Prêtre für Dekoration. In den folgenden Jahren bis 1948 betrieb sie in Basel, Luzern Carouge und Nyon Keramikmalerei. Daneben war sie 1944/45 fürs Aktzeichnen an der Kunstgewerbeschule Basel und 1946 für Kunstschrift bei Max von Moos an der Kunstgewerbeschule Luzern.

   
  Coquillages blancs, 2011  
1948 erfolgte die Heirat mit Paul Hänni. Von da an wohnte sie in Baden. Sie gewann 1951 und 52 den Kunstpreis für Dekoration von Bern. Mit der Gruppe 59 stellte sie 1959 und 60 in der Galerie Rauch in Baden aus. Ab 1964 belegte sie für zwei Jahre Kurse im Aktzeichnen an der Kunstgewerbeschule Zürich, bis 1970 betrieb sie gleichzeitig das Aktzeichnen in einer Badener Malgruppe mit Walter Squarise u.a. Von 1965 bis 71 schuf sie die Bühnenbilder für das Cabaret Rüeblisaft und die Badener Maske. An der Handelsschule Baden erwarb sie 1969 das Diplom in Spanisch und im gleichen Jahr machte sie bei Walter Squarise eine Mosaik-Lehre. Ab 1971 hatte sie an der Römerstrasse in Baden ihr Atelier.

1997 verlegte sie ihr Atelier und ihren Wohnsitz nach Fislisbach.

 

 
 

Jeune Nymphe, 2011

 
Ausstellung:

1960, 17.9., Simone Bonzon, Paul Hänni, Galerie Rauch Baden;

1963, 6.6., Simone Bonzon, Paul Hänni, Max Muntwyler, Galerie Rauch Baden;

1965, 23.4.16.5., Simone Bonzon, Paul Hänni, Galerie Rauch Baden;

1970, 6.11.–5.12., Simone Bonzon, Franz Pabst, Rose-Marie Egmann, Galerie im Kornhaus Baden;

1975, 28.2.–30.3., Simone Bonzon, Josef Welti, Galerie beim Kornhaus Bremgarten;

1975, 15.11.–7.12., Simone Bonzon, Thomas Kuhn, Gluri-Suter-Huus Wettingen;

1977, 29.10.–13.11., Galerie im Kornhaus Baden;

1979, 12.10.–31.12., Aargauische Hypothek- und Handelsbank Baden;

1980, 8.2.–9.3., Simone Bonzon, Martin Ruf, Galerie beim Kornhaus Bremgarten;

1982, 18.9.–17.10., Simone Bonzon, Eric Schommer, Trudelhaus Baden;

1983, 29.4.–23.5., Simone Bonzon, Paul Hänni, Gluri-Suter-Huus Wettingen;

1987, 23.10.–15.11., Galerie Küng Fislisbach;

1989, 19.10.–18.11., Simone Bonzon, Anneliese Dorer, Amtshimmel Baden;

1993, 1.5.–23.5., Simone Bonzon, Anneliese Dorer, Altes Schützenhaus Zofingen;

1993, 16.7.–30.9., NAB Baden;

1996, 11.2.–30.3., Simone Bonzon, Paul Agustoni, Galerie Antonigasse Bremgarten;

2000, 22.10.–12.11., Simone Bonzon, Anneliese Dorer, Gluri-Suter-Huus Wettingen;

2002, 3.3.–24.3., Simone Bonzon, Galerie Antonigasse Bremgarten;

2003, 19.10.–9.11., Simone Bonzon, Romano Galizia, Alte Mühle Würenlos;

2007, 17.11.–21.12., Simone Bonzon, Anneliese Dorer, Galerie Anixis Baden;

2008, 11.10.–9.11., Galerie Mauriziushof Zurzach;

2009, 23.8.–20.9., Simone Bonzon, Erwin Rehmann, Gluri-Suter-Huus Wettingen;

2012, 15.4.–6.5., Alte Mühle Würenlos.

   

 

Orphée, 2011  
Quelle und Schrift:

Künstler der Region Baden, Baden-Verlag 1968;

Roy Oppenheim, Das Künstlerehepaar Simone Bonzon und Paul Hänni, Badener Neujahrsblätter 1969;

Aargauer Almanach auf das Jahr 1975, Bd.2, Aarau 1974;

Aargauer Kunsthaus Aarau, Sammlungskatalog Bd. 2, Aarau 1983;

Anliker/Kunz, Allmende, Kunst im öffentlichen Raum im Aargau seit 1970, Aarau 1994;

Ruedi Sommerhalder, Kunstraum 5430, Kunst in Wettingen, Ortsbürgergemeinde Wettingen, Baden 1995;

Sabine Altorfer, Kunst in Baden, die Werke im öffentlichen Raum, Baden 1995;

August Guido Holstein, Simone Bonzon, Badener Neujahrsblätter 1998;

Aargauer Zeitung 7.4.2012.
Dossier "Simone Bonzon-Hänni" des Kunstarchivs des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft, Universität Zürich.
   
  La Chatte  
 

18. Gilbhart 2012

Stand: 01.04.11