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Scheurmann, Jakob Emanuel (1807–1862)

 
 

 

 

* 25.6.1807 Aarau, † 13.8.1862; Heimatort: Aarburg, Aarau.

Graveur und Kupferstecher.

 

 

 

Jakob Emanuel Scheurmann kam als Sohn des Kupferstechers Samuel Scheurmann und dessen Frau Magdalena geb. Hässig zur Welt. Von seinem Vater wurde er zu einem fähigen Graveur herangebildet. Längere Zeit arbeitete er bis zu dessen Tod 1844 als Gehilfe seines Vaters. Anschließend machte er sich in Aarau selbständig. 1859 zog er nach Zürich und arbeitete wie schon sein Vater in erster Linie für den Zeichner und Verleger Heinrich Keller, dessen Panoramen und Landkarten er auf Kupferplatten übertrug.

Jakob Scheurmann war zweimal verheiratet; zuerst 1837 mit Emilie geb. Christen, mit der er drei Töchter hatte, und nach dem Tod der ersten Frau noch mit Elisabetha geb. Suter, mit der er eine Tochter hatte.

   
  Die 13 Kantone der Schweiz, aus: Sieben Karten zur Geschichte der Schweiz  

Als seine wichtigsten und besten Arbeiten gelten:

Ein Blatt mit "Sieben Karten zur Geschichte der Schweiz von 53 v. Chr. Bis 1800 n. Chr. " 1840;

10 Blätter "Kleiner Atlas zur Schweizergeschichte für Lehranstalten und Geschichtsfreunde" 1844;

Heinrich Keller, "Die Schweiz mit Entfernungen und Wegstunden" 1844;

Heinrich Keller, "Schulwandkarte der Erde" 1860-61, 3. Aufl., 4 Blätter.

   
  Die östliche und nördliche Schweiz im Schwabenkrieg im Jahr 1499, aus: Sieben Karten zur Geschichte der Schweiz  
Quelle und Schrift:

Franz Xaver Bronner, Historisch - geographisch – statistisches Gemälde der Schweiz, Sechszehnter Band, ll. Theil, Der Kanton Aargau, St. Gallen und Bern 1844, S.50;

Katalog des Zofinger Künstlerbuches, Zofingen 1876;

Biographisches Lexikon des Aargaus 1803-1957, Aarau 1958.
 

3. Lenzing 2013

Stand: 01.04.11