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Halder, Friedrich (1820–1903)

 
 

 

 

* 20.2.1820 Hendschiken, † 13.12.1903 Arosa; Heimatort: Lenzburg.

Lithograph, Bauer und Hotelier.

 

 

 

Friedrich Halder kam in Hendschiken als Sohn des Bauern Heinrich Halder und der Anna Maria geb. Wildi. zur Welt. Er besuchte in Lenzburg die Bezirksschule und erhielt daselbst durch den Pfarrhelfer August Strauss seinen ersten Zeichenunterricht. Sein Schwager Johann Friedrich Hasler-Halder (1808–1871), der sein Zeichentalent erkannte, förderte ihn in dieser Kunst. Mit Hilfe kantonaler Stipendien bezog er 1840 in Paris eine Kunstakademie für Bildniszeichnen und 1845 eine solche in München. Zurück in Lenzburg erlernte er bei seinem nachmaligen Schwiegervater Rudolf Rey die Lithographie. Mit ihm arbeitete er dann auch einige Jahre zusammen. Mit dem Aufkommen der Fotografie gab er den Beruf eines Lithographen auf und widmete sich der Landwirtschaft. Er nahm verschiedene Schlossgüter in Pacht, so dasjenige von Castell-Tägerwilen, von Hünenberg-Cham und von Liebegg in Gränichen. Schließlich ließ er sich als Hotelier in Arosa nieder.

Quelle und Schrift:

Peter Mieg, Dichtung, Malerei und Musik in Lenzburg 1803-1953, Lenzburger Zeitung 28.8.1953;

Biographisches Lexikon des Aargaus 1803-1957, Aarau 1958.
 

12. Jänner 2013

Stand: 01.04.11