eingang
künstlerwerdegänge
niederlenz
aargau
schweiz
 
 

Dätwyler, Arthur (1917–1963)

 
 

 

* 9.5.1917 Gontenschwil, † 25.7.1963 Beinwil am See; Heimatort Staffelbach AG.

Malerei. Ölbilder und Aquarell.

 

 
 

Selbstbildnis Arthur Dätwyler

 
Arthur Dätwyler verbrachte seine Jugend in Gontenschwil und ging da zur Schule. Hernach machte er in Reinach eine Schlosserlehre, worauf er in verschiedenen Fabriken arbeitete. Früh schon verheiratete er sich; er hatte mehrere Kinder. Erst mit 32 Jahren begann Dätwyler, vermutlich auf anraten Adolf Webers, zu malen. Das Handwerk des Malens brachte er sich selbst bei. Anfänglich konnte man noch die Einflüsse von Eduard Munch und Adolf Weber feststellen. Bald fand er jedoch seinen eigenen Weg.
 

 
 

Am Hallwilersee

 

Ab 1953 wohnte er in Reinach. Im selben Jahr konnte er erstmals mit den Malern der Sektion Aargau der GSMBA an der Jahresausstellung teilnehmen. Eine Zeit lang war er Mitglied der «Freie Gruppe Zofingen». 1958 wurde er in die GSMBA aufgenommen. Dätwyler malte schwere oft dunkel verhängte Bilder. In dämmrigen alten Küchen, Kellern und in Nachtlandschaften, an trüben Regentagen fand er Gegenwürfe, die ihm entsprachen. Er verstarb infolge eines Badeunfalls im Hallwilersee.

     
  Küche   Frau im Zimmer, 1961  

Ausstellung:

1956, 12.5.27.5., 1. Ausstellung der Freien Gruppe Zofingen, Gewerbemuseum Aarau;

1963, 9.11.15.12., Arthur Dätwyler, Gedächtnisausstellung, Aargauer Kunsthaus Aarau;

1964, 22.2.22.3., Arthur Dätwyler, Gedächtnisausstellung, Galerie Rathausgasse Lenzburg;
1969, 18.5.31.5., Arthur Dätwyler, Numa Donzé, Kunstgalerie Meisterschwanden;
2004, 10.9.–10.10., Verstorbene Künstler aus dem Wynen- und Seetal, Museum Schneggli Reinach.
 

 
 

Landschaft

 

Schrift:

Arthur Dätwyler zum Gedächtnis, Aargauer Blätter Nov.1963;

Von Arthur Dätwyler selbst noch so vereinbart, Wynentaler Blatt 29.4.1964;

Peter Mieg, Gedächtnisausstellung Arthur Dätwyler in Lenzburg, Aargauer Blätter März 1964;

Elise Guignand: Schulhausschmuck der Pro Argovia im Bezirk Brugg, in: Brugger Neujahrsblätter 1970, S.77ff.;

Aargauer Almanach auf das Jahr 1975, Bd.1, S. 257 ff., Aarau 1974;

Aargauer Kunsthaus Aarau, Sammlungskatalog Bd. 2, Aarau 1983;
Markus Schürpf, Kunst in Aarau, eine Stadt und ihre Sammlung, Aarau 1998.
 

 
 

Stillleben

 
 

Seite als PDF

 21. Gilbhart 2012

Stand: 01.04.11