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Brüstlein, Eliane (1883–1979)

 
 

 

 

* 27.9.1883 Bern, † 21.3.1979 Wettingen; Heimatort: Basel.

Malerin und Sängerin. Landschaftsmalerei.

 

 

 

Eliane Brüstlein war die Tochter des schweizerischen freisinnigen Politikers Alfred Brüstlein und seiner Gemahlin Léonie Keller. Sie wuchs mit vier Geschwistern auf. Ursprünglich wollte sie Malerin werden, wurde dann aber Sängerin, wobei sie die Malerei nie ganz aus den Augen verloren hatte. Bis 1935 lebte sie in München als Sängerin und war mit der Geigerin Andrea Wittwer befreundet. Anschließend bildete sie sich selber zur Malerin aus. 1936 trat sie mit ihren Bildern erstmals an die Öffentlichkeit. 1941 wohnte sie mit Gabriele Englerth zusammen. Die Malerin Maria Gundrum verbrachte ihre letzte Lebenszeit bei ihnen und wurde wohl auch von ihnen gepflegt. Nach 1945 kehrte Brüstlein mit der Familie Wittwer in die Schweiz zurück.

Sie wurde 1979 in Bern beigesetzt.

 

 

 
 

 

 
Ausstellung:

1936, 26.11.–5.12., Schweizer Kunst in München, Städtische Galerie Lenbach-Haus München.

Quelle und Schrift:
Dorothea Roth, Maria Gundrum, Malerin und Kunsthistorikerin (1868-1941), Kapitel IV: Hödingen und München (1920-1941), S.222/223, Anm. 188, Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Bd. 96, 1996.
 

22. Heuet 2014

Stand: 01.04.11